Herzlich willkommen beim Sängerbund Bernhausen

Einladung zur Mitgliederjahreshauptversammlung 2018

Alle Jahre wieder ... meistens irgendwann im März ist es Zeit, dass alle Mitglieder des Sängerbunds (ja, die aktiven und die passiven Mitglieder!) zusammenkommen und das vergangene Jahr Revue passieren lassen. Die Satzung sieht vor, dass dies die Gelegenheit ist, dem Vorstand Entlastung zu gewähren, wenn alle überzeugt sind, dass dieser im vergangenen Jahr den Verein ordentlich geführt hat.

Und schließlich lässt es uns einen Ausblick wagen auf das, was im vor uns liegenden Jahr zu erwarten ist.

Dieses mal findet die Hauptversammlung am Freitag, den 23. März statt.

Um 19 Uhr treffen wir uns zu einem gemeinsamen Vesper im Probenraum des Sängerbunds in der Filharmonie, um 20 Uhr beginnt dann die eigentliche Hauptversammlung.

 Die vom Vorstand beschlossene Tagesordnung führt die folgenden Punkte auf:

  1. Begrüßung
  2. Totenehrung
  3. Bericht der Chorleiterin
  4. Berichte der Vorstandschaft
  5. Aussprache zu den Berichten der Vorstandschaft
  6. Bericht der Kassenprüfer
  7. Entlastung der Vorstandschaft
  8. Anträge
  9. Anwerbung von Sponsoren für unser Konzert
  10. Verschiedenes
Anträge zur Hauptversammlung bitten wir bis 15. März 2018 schriftlich beim Vorsitzenden einzureichen.
 
Wahlen zur Vorstandschaft stehen dieses Jahr nicht an.
 

 

Das Neujahrskonzert!

( ein subjektiver Proben- und Konzertbericht :-)  )

 

Es ist schon ein paar Jahre her, dass sich alle Filderstädter Chöre zu einem gemeinsamen Gesangsprojekt zusammen gefunden haben. 

Doch nun war es wieder soweit: Robert Wieland, der Leiter des Filharmonischen Kammerorchesters und des Jugendsinfonieorchesters der Musikschule Filderstadt, plante für das Neujahrskonzert 2018 in der Filharmonie  "Schwobaland aus Rand ond Band" -- ein schwäbisches Quodlibet von Fred Kühlenthal, zusammengesetzt aus populären schwäbischen Volksliedern -- zur Aufführung zu bringen, und dafür brauchte er einen GROẞEN Chor.

Seiner Anfrage an die Gesangsvereine konnte und wollte sich natürlich keiner verschließen. Selbstverständlich waren auch wir von Chorisma mit dabei.

Arg viel Zeit zum Proben war nicht, denn schließlich hatten alle Chöre schon lange Verpflichtungen für Herbst-, Weihnachts-, und Jahreskonzerte mit großem Repertoire; unser eigenes Konzert im FILUM war ja auch erst am 11. November, und davor etwas ganz Neues zu proben wäre zu viel Ablenkung gewesen.

Also ging es sofort in der ersten Probe nach dem Konzert an die neuen Noten.
Nun sind nicht alle von uns des Schwäbischen von Kindesbeinen an mächtig (da gibt es ja auch sehr feine Unterschiede, selbst zwischen den Filderstädter Teilorten ...), und auch nicht alle waren mit den schwäbischen Volksliedern vertraut, die in Kühlenthals Quodlibet so trickreich miteinander verwoben werden. Aber wir kamen in unseren eigenen Proben immerhin so weit, dass alle drei Teile des Werks durchgesungen wurden und wir mit den Melodien vertraut waren.

So waren wir gespannt, wie weit denn die anderen Chöre in ihren Einzelvorbereitungen gediehen waren, als wir uns am 12. Dezember zur ersten gemeinsamen Probe (noch ohne Orchester) mit Herrn Wieland im FILUM trafen.

Da stellte sich dann flugs heraus, dass die anfangs befürchtete Achillesferse des Chors (nein, wir verraten nicht, wer das hätte sein sollen :-) ) sich bald zur stabilen Stütze des Ganzen mauserte und schon in der ersten Probe recht viele richtige Noten gesungen wurden.

Einige von uns hatten zwischendurch dann auch noch eine Probe geschwänzt, um beim Weihnachtskonzert des ESG zu "Jauchzen und Frohlocken" - aber trotzdem wuchs das Stück chorisch recht schnell zusammen.

In der letzten Probe ohne das Orchester kam "mal g'schwind" noch eine vorbereitete Zugabe dazu (zwei Strophen des traditionellen Neujahrslieds "Auld Lang Syne" - auf Deutsch), was aber auch souverän gemeistert wurde -- die wahre Herausforderung für dieses Stück stand noch bevor ... wir hatten da noch keine Ahnung :-).

Dann endlich die erste Probe mit dem Orchester, noch im Konzertsaal des FILUM. Da kamen dann wie von Zauberhand noch ein paar weitere Stränge der einzelnen Volkslieder in den Instrumentalstimmen dazu, und aus den Einzel-Chor-Fragmenten, die wir seither gesungen hatten, wurde bald ein kunstvoll geflochtenes harmonisches Ganzes.

Was für ein Klang! 

Aber genau davor warnte uns Herr Wieland dann auch gleich: Wir sollten nicht erwarten, dass der raumfüllende mächtige Wohlklang, der sich im FILUM Konzertsaal so scheinbar mühelos erzielen lässt (man hört die Triangel aus der hintersten Ecke des Orchesters auch noch laut und deutlich in der letzten Reihe des Zuhörerraums) auch in der Filharmonie erschallen würde.

Die erste Probe in der Filharmonie am Donnerstagabend vor dem Konzert, die erst unsere zweite Probe mit dem Orchester war, zeigte das dann auch ganz deutlich, aber es wurde uns doch von den Probehörern im Zuschauerraum bestätigt, dass man uns gut hört.

Hier kam dann auch die kleine Herausforderung zur Sprache, wie das denn mit Auld Lang Syne geplant war: Wir sollen im Foyer an den geöffneten Türen des Saales stehen und singen, dabei bleibt das Orchester natürlich auf der Bühne.

Ausprobiert haben wir das dann am Donnerstag nicht mehr -- schließlich hatte Herr Wieland mit dem Orchester ja noch "eine kleine Handvoll" anderer Stücke zu proben -- "wird schon klappen!".

Am Samstag ging's dann gleich mit der Probe dieser Zugabe los: noch bevor wir uns alle zur Bühne begeben sollten, wurden wir an den offenen Foyertüren platziert und sollten von dort -- mit Herrn Wieland irgendwo in der Mitte des Saals dirigierend -- zu gemeinsamem Ton und Takt finden.

Hat das auf Anhieb geklappt? 

Ähm.... Decken wir den Mantel der christlichen Nächstenliebe und des höflichen Schweigens darüber. Und nur die eisernen Nerven von Robert Wieland brachten es fertig, darüber mit einem "das wird nachher schon klappen!"  hinweg zu gehen und den Rest der Generalprobe mit uns routiniert durchzuziehen. 

Dann der Auftritt!

Über die konzertanten Teile des Konzerts wird sicher anderswo kundiger und ausführlicher berichtet werden. Ein besonderes Highlight war der Wirbelwind Aryan Dayyani, der die Chopin-Variationen über "La ci darem la Mano" (Reich mir die Hand, mein Leben) aus Don Giovanni in atemberaubendem Tempo auf den Bösendorfer Flügel zauberte.

In der Konzertpause haben wir dann schnell noch unsere Stimmen warmgesungen  (in mehreren Schichten, weil der gesamte Chor niemals in den Chorisma-Probenraum gepasst hätte) und schon ging es auf die Bühne und mit "Widele, Wedele!" im Dreivierteltakt hurtig auf zu Bettelmanns Hochzeit. Das traurige Mauerblümle klagte nur kurz im Mittelteil, ob es denn auch noch irgendwann mal einen Schatz finden würde, bis dann im großen Kehraus alle Lieder nochmal zum Vorschein kamen, enger und raffinierter verschlungen noch als in den ersten beiden Teilen.

Der Applaus nach dem fortissimo Schlussgalopp gab uns die Gewissheit, dass wir gemeinsam dem Publikum eine Freude gemacht hatten.

Wir begaben uns wieder an unsere Logenplätze im Foyer und konnten von dort den Rest der instrumentalen Darbietungen genießen, begleitet von launigen Erläuterungen von Robert Wieland, der auch nach dem Ausfall des Mikrofons gut bis in die letzte Reihe zu hören war. Als Orchesterleiter muss  man sich ja auch sonst immer und überall Gehör verschaffen können. 

Nach der dritten Zugabe -- die Tradition der Neujahrskonzerte, nicht nur bei den Wiener Philharmonikern, gebietet hier natürlich den Radetzky-Marsch mit wohl-kontrolliertem Mitklatschen des Publikums -- war es dann unsere Aufgabe, der Veranstaltung einen guten Abschluss zu bereiten.

Diesmal waren tatsächlich alle im gemeinsamen Tempo und Auld Lang Syne erscholl durch den weiten Raum.

Es war ein schönes Erlebnis!

 

Wir bedanken uns bei Robert Wieland, den beiden Orchestern, dass wir dieses Projekt gemeinsam durchführen konnten!

Wir haben die Gemeinschaft mit den anderen Filderstädter Chören genossen, fühlten uns unter der Leitung von Robert Wieland sehr wohl und wünschen uns sehr, dass es solche Gelegenheiten wieder öfter gibt. Wir werden auf jeden Fall dabei sein.

Die neu erblühte Musikschule mit ihrem großen Reservoir an hervorragenden Musikern und mit dem fantastischen Konzertsaal hat mit Sicherheit jede Menge Potential, als Kristallisationspunkt für solche gemeinsamen Aktivitäten zu wirken.                                                            (sm)

 


Nach dem Konzert ist vor dem Konzert!

Nun geht es mit großen Schritten auf die nächste Aufführung zu:

Gemeinsam mit den fünf anderen Chören aus Filderstadt bereiten wir die Aufführung von 
"Schwobaland aus Rand ond Band"
vor, das im Rahmen des Neujahrskonzerts am 20. Januar 2018 in der Filharmonie präsentiert werden wird.

Wenn Sie mitmachen wollen, kommen Sie dienstags um 20 Uhr zu unseren Proben im Seminarraum der Filharmonie. Sie sind herzlich eingeladen! 

 


Bitte beachten Sie:

 

Die Proben für das Neujahrskonzert finden ab dem 12. Dezember unter der Leitung von Robert Wieland im Konzertsaal des FILUM (Poltawastraße 5), bzw. in der FILharmonie statt.

Die Termine im Einzelnen:

Dienstag, 12.12.     19:30 Uhr  FILUM
Dienstag, 19.12.     19:30 Uhr  FILUM
 
Dienstag, 9.1.         20:00 Uhr   FILUM  (VERLEGTE ANFANGSZEIT!)
Dienstag, 16.1.       19:00 Uhr   FILUM   mit Orchester
 
Donnerstag, 18.1.   18:00 Uhr  FILharmonie  Generalprobe
 
Samstag, 20.1.        15:30 Uhr  FILharmonie  Anspielprobe

                                18:00 Uhr  Neujahrskonzert 


Was für ein schöner Erfolg!

Der Konzertsaal des FILUM war gefüllt bis auf den letzten Platz, und unsere Zuhörer waren von Anfang an begeistert mit dabei.

Mit dem Kanon "Singing altogether" marschierte Chorisma aus allen Richtungen ein und wir präsentierten uns im bewährten Outfit "schwarz/schwarz mit Regenbogen".

 

Die Eröffnung übernahm Stefan Momma, der besonders auch die zahlreich erschienenen Mitglieder des Vereins begrüßte, die nicht (mehr) aktiv im Chor mit singen. Ihre anhaltende Unterstützung als Mitglieder über viele Jahre und als treues Publikum helfen, den Verein und seinen Chor weiter bestehen und wieder wachsen zu lassen!

Der Liederreigen wurde dann mit der ersten Lesung eröffnet, die dem Publikum Gelegenheit gab, sich von der Stimme von Lukas Wüst auf unsere Reise durch diesen Abend über Freundschaft, Frieden und Freiheit mitnehmen zu lassen.

Unser Chor zeigte sich anschließend unter der Leitung von Sarah Zich ton- und taktsicher in guter Form.

Die instrumentale Begleitung durch Martin Koller am Flügel und Katrin Kramer an der Querflöte gab den Liedern zusammen mit der rhythmischen Unterstützung durch Uwe Arlt und sein Percussion-Ensemble den perfekten Rahmen. 

Die Liedfolge wurde durch eingestreute Texte aufgelockert, die bei den fremdsprachigen Liedern halfen, Inhalt und Kontext zu verstehen.

Nach der Pause, die ausgiebig zur Stärkung und zu lebhafter Unterhaltung genutzt wurde, hatte das Percussion-Ensemble in größerer Besetzung Gelegenheit, sein Können mit "A la Samba" von Mitchell Peters unter Beweis zu stellen.

Im zweiten Teil des Chorisma Programms kam neben unseren chorsängerischen Fähigkeiten auch das Rhythmische und Solistische nicht zu kurz: 

Marc Scheffer, Reinhard Zippan und Stefan Momma präsentierten den Klassiker unter den Filmmelodien zum Thema Freundschaft: "Ein Freund, ein guter Freund" von Werner Richard Heymann aus dem Film "Die Drei von der Tankstelle". (Nächstes Mal haben wir dann auch ein Mikrofon für die Solisten -- versprochen!).

Bei "Amani", das wir auf Französisch und Suaheli sangen, kam mit der Choreographie von Inge Baier wohlkoordinerte Bewegung in den Chor.

Der abschließenden "Hymn to Freedom" von Oscar Peterson setzte Inge Schick mit ihrem Solo ein Highlight auf.

Danach war es für Stefan Momma Zeit, ausführlich DANKE zu sagen - an das Publikum, an alle Beteiligten, die zum Erfolg des Abends beigetragen hatten, an die Musikschule unter der Leitung von Maria Fiedler, die uns während der Vorbereitung und auch während des Konzerts großartig unterstützt hatte, an die Haustechnik mit Stephan Grauschopf und Wolfgang Schaible, die mit Licht und Ton perfekt dafür gesorgt hatten, uns in Szene zu setzen.
Und natürlich
DANKE an Sarah Zich, unsere Chorleiterin, die uns immer wieder aufs Neue motiviert hat, immer noch ein Stückchen besser und präziser zu singen, sodass wir große musikalische Schritte nach vorne machen konnten und diesen reichhaltigen Abend zur Freude des Publikums gestalten konnten.

Dem Wunsch nach einer Zugabe kamen wir gerne nach -- und weil wir ein fachkundiges, musikalisches Publikum im Saal hatten, durften alle mitsingen: sechs Strophen von "We shall overcome" wurden inbrünstig vorgetragen. 

Dass es dem Publikum gut gefallen hat, war -- neben den vielen lobenden Worten, die wir hören durften -- auch am erklecklichen Spendenaufkommen zu erkennen, das uns sehr dabei hilft, die an diesem Abend vorgestellte Arbeit weiter zu führen. 

Lieblingszitat nach dem Konzert:
"Dass beim Sängerbund mal mit dem Publikum 'We shall overcome' gesungen wird, hatte ich bis heute für undenkbar gehalten."

Wenn es so gut ankommt wie dieses Mal, wird sich Chorisma auch in Zukunft bemühen, bis dato Undenkbares auszuprobieren!

 


 

Auf zum Herbstkonzert!

Es ist endlich soweit!


Am 11. November 2017 um 19 Uhr treten wir im Konzertsaal des FILUM (in der Poltawastraße 5 in Bernhausen) mit unserem neuen Programm auf:

Ein Abend über Freundschaft, Frieden und Freiheit.
 
Wir präsentieren Lieder auf Deutsch, Englisch, Spanisch, Französisch und Hebräisch und es hat sich sogar ein Stückchen Suaheli eingeschlichen ...
 
Wir werden begleitet von Instrumentalisten der Karl-Schlecht-Musikschule Filderstadt:
 
Am Klavier: Martin Koller 
An der Querflöte:Katrin Kramer
Percussion:Uwe Arlt und Mitglieder des Percussion-Ensembles der Musikschule

 

 
  

 
Lukas Wüst wird zwischendurch Interpretationen der Liedtexte vortragen. Denken Sie "SWR3 Lyrics" ... nur ein bisschen anders ...
 
Wie es sich gehört, bewirten wir Sie vor dem Konzert, in der Pause und im Anschluss mit Getränken und kleinen Snacks. 

Diesmal ist der Eintritt frei -- wir freuen uns aber natürlich, wenn Sie unsere Arbeit mit Spenden unterstützen!

 
 


Chorisma
 
das ist ein gemischter Chor von etwa 35 jungen und junggebliebenen Sängerinnen und Sängern aus allen Filderstädter Ortsteilen (und darüber hinaus) -- wir treffen uns  nach dem Motto: Gemeinsam sind wir stark!
                            
Chorliteratur

Das Repertoire des  Chors deckt ein breites Spektrum ab; wir singen von Pop und Rock über Swing, Schlager und Filmmelodien, auch klassisches Liedgut in verschiedenen Sprachen. 
                                                                                                                
Chorauftritte

Jährlich ein Konzert in der FILharmonie, im FILUM oder in Kirchen in Bernhausen.
Kleinere Auftritte (auch Gastauftritte bei Konzerten anderer Chöre) geben uns mehr Auftrittspraxis.


Sonstige Aktivitäten
 
Eine wesentliche Grundlage für die Harmonie und für einen „guten Ton“
im Chor ist auch das gesellige Zusammensein. Gelegenheit dazu bieten u.a.
die „Langen Singstunden“ (immer am letzten Dienstag im Monat
gemütliches Beisammensein im Anschluss an die Chorprobe), Ausflüge,
Wanderungen, Chorwochenenden ...

Chorproben

Wir proben dienstags, 20.00 - 21.45 Uhr im Seminarraum im UG der FILharmonie.

Ausnahmen werden im Amtsblatt (Vereinsnachrichten Bernhausen) und hier
in der Sektion "Termine" bekannt gegeben.
 
Wir suchen

Männer und Frauen, die gerne im Chor singen für jede Stimmlage.
Bei uns braucht niemand vorzusingen. Stimmbildung, Atemtechnik,
Notenlesen ... alles Wichtige wird in den Singstunden vermittelt.
 
Warum Singen im Chor?
 
Singen bereitet Freude, ist gesund, lässt den Alltagsstress vergessen, ist aktive
Freizeitgestaltung, schafft Kontakte, heißt Teilnahme am kulturellen Geschehen.
 
Wir freuen uns auf Sie!